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ein
simples und inzwischen in allen größeren Shops angebotenes
zahlungsmittel ist die kreditkarte. sie bietet vorteile für
den nutzer und den händler, denn nahezu sämtliche vorteile
eines elektronischen zahlungssystems mit praxisnutzen vereint die
kreditkarte schon heute. bleiben nur folgende fragen:
- wie
kann ich kreditkarten im internet akzeptieren / abrechnen?
-
wie funktioniert die abrechnung in technischer hinsicht?
-
was ist mit der sicherheit?
so
werden sie akzeptanzstelle
bevor
sie an die technische umsetzung denken, benötigen sie einen
entsprechenden antrag, um akzeptanzstelle für kreditkarten
zu werden. diesen antrag erhalten sie bei einem kreditkarteninstitut
oder bei einem dienstleister, der die erforderlichen kreditkarten
für sie authorisieren kann. man spricht hier von sogenannten
"merchant-verträgen" oder "mailorder-akzeptanz-verträgen".
zunächst sollten sie sich jedoch überlegen, welche karten
sie akzeptieren möchten. es empfiehlt sich, den verbund aus
visa und euro-/mastercard zu wählen, da sie hiermit etwa 85%
aller kreditkartenbesitzer erreichen können. mit american express
und diners club kunden ist das schon etwas komplizierter. hier empfiehlt
es sich, wenn sie einen vertrag mit einem dienstleister abschliessen,
der die abwicklung aller kreditkarten für sie übernimmt.
eine liste finden sie hier. wenn
sie den antrag gestellt haben, erhalten sie für jede kartensorte
eine sogenannte vu-nummer (händlernummer / vertragsunternehmensnummer),
anhand der sie sich gegenüber den kreditkartenfirmen identifizieren.
organisatorische
und technische umsetzung
kreditkarten
zu akzeptieren und sie abzurechnen sind zwei paar schuhe! abwickeln
können sie eine transaktion, indem sie jede transaktion von
hand bearbeiten (sehr arbeitsaufwendig und unsicher) oder an einen
entsprechenden dienstleister auslagern.
die
manuelle abwicklung von bestellungen lohnt sich prinzipiell nie,
da sie jede einzelne bestellung ausdrucken müssen, diese mit
dem vermerk mailorder an den vertragspartner (kreditkarteninstitut,
akzeptanzstelle) faxen und darauf hoffen, dass die kreditkartendaten
gültig sind. sie haben also keine online-überprüfung,
zusätzlich einen hohen aufwand und eventuell nicht einmal erfolg.
kommt noch dazu, dass bei erhöhtem auftragsaufkommen die manuelle
variante zu kostspielig und langsam wird. besser also, man sucht
sich einen weiteren partner, den acquirer. er verarbeitet die transaktionen
automatisch im hintergrund, prüft online die gültigkeit
und plausibilität der eingegebenen datgen und nimmt im falle
einer gültigen rückmeldung die entsprechende buchung vor.
sie bekommen dann eine rückmeldung über die vorgenommenen
transaktionen und die fälligen gutschriften wandern auf ihr
konto. dafür zahlen sie in der regel eine einmalige einrichtungsgebühr,
eine monatliche grundgebühr und einen gewissen prozentsatz
(disagio) für jede transaktion, abhängig vom transaktionsvolumen.
1
- der user bestellt im shop
2 - die zahlungsdaten werden an einen dienstleister übermittelt
3 - der acquirer übermittelt die daten an die kreditkarteninstitute
4 - es erfolgt eine rückmeldung, ob die daten gültig
sind
5 - eine rückmeldung geht an den shopbesitzer
6 - der shopbesitzer versendet die ware nach erfolgreicher
prüfung
 
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