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kleine
plastikkarten, auch smartcards genannt, kennt wohl jeder seit der
einführung der telefonkarte. diese generation an karten zeichnet
sich druch einen chip aus, der sich auf einer karte befindet. ähnliche
varianten wie die der telefonkarte haben sich im laufe der jahre
in vielen bereichen des alltäglichen lebens bereits durchgesetzt,
wie beispielsweise bei der krankenversicherten-karte oder inzwischen
sogar als chip auf den ec-karten. sogenannte geldkarten also.
der
vorteil liegt auf der hand: nie mehr lästiges kleingeld für
den parkautomaten oder das ticket in der bahn und auch im supermarkt
kann man damit bezahlen. sogar seine tägliche ration junk-food
bei mc donalds
bekommt man mit hilfe der kleinen geldkarte.
feldversuch
in deutschland
nach einem feldversuch in deutschland von 1994 an in ravensburg
und weingarten wurde die geldkarte deutschlandweit mit der ec-karte
verbreitet. seither ist es allerdings nach wie vor weitestgehend
ruhig und die investitionen in die geldkarte halten sich in grenzen.
und das, obwohl der feldversuch recht erfolgreich verlaufen ist.
man hätte also meinen sollen, dass die entwicklung des internets
der geldkarte einen zusätzlichen schub verleiht. wo also liegt
das problem?
harte
fakten: hardware auf benutzerseite
der
grosse vorteil der geldkarten ist die tatsache, dass es sich um
keine reine softwarelösung handelt. man braucht zum auslesen
der karte auf jeden fall ein lesegerät. was für den stationären
handel kein problem darstellt, entpuppt sich für den anwender
am heimischen rechner als problem. denn ein kartenlesegerät
gehört noch nicht zum standard für home-pcs. es gab von
zeit zu zeit auch verschiedene modelle, wie diese lesegeräte
verbreitet werden sollten - beispielsweise mit software-paketen
oder von banken, die ihren kunden online-banking anbieten. doch
es blieb bei einzelgängen. keine deutschlandweiten aktionen,
keine einigung. wie so oft im epayment-bereich hier in deutschland.
 
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