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wie
der zahlungsverkehr mit dem cybercash system abläuft, erläutert
eine serie exzellenter artikel der westlb.
kernkomponenten des verfahrens sind die elektronische ladenkasse
(cashregister), die elektronische geldbörse (wallet) und das cybercash-gateway
(cybercash-payment-gateway-server).
ein
grosser vorteil des systems: es ist multizahlungsfähig, stellt sich
also auf alle bekannten zahlungssysteme ein. jeder kunde kann sich
die wallet-software von der www-seite der westlb
oder von den webseiten der teilnehmenden kreditinstitute (übersicht:
www.cybercash.de/ccbanken)
kostenlos downloaden. jetzt benötigt der geneigte anwender
lediglich noch einen teilnahmeantrag, der ebenfalls auf den entsprechenden
servern zu finden ist. letzter schritt ist die persönliche
legitimierung nach §154 ao, die bei der jeweiligen bank vor ort
vorgenommen werden muss.
freud
und leid
sie liegen eng beieinander! freude und leid. die vorteile können
die nachteile zur zeit aber noch nicht überwiegen. der kunde
muss einfach noch zuviele schritte gehen: software herunterladen.
software installieren (funktioniert in den meisten fällen noch
nicht). teilnahmevertrag herunterladen. ausfüllen. zur bank
tragen. autorisieren lassen. heimgehen. cyberkonto aufladen. annahmestelle
suchen (die gibt es auch noch fast gar nicht). und erst jetzt: geld
ausgeben.
das
alles macht es für e-cash nicht leichter, im markt fuss zu
fassen. denn gerade die dienstleister leben von der spontaneität
ihrer käufer. und genau die wird mit cybercash unterdrückt.
noch. vielleicht gehört cybercash schon zur aussterbenden art.
diskutiert wird es zumindest immer wieder. doch vor allem die banken
haben ein reges interesse daran, dass die e-cash systeme überleben.
 
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