| |
privatsphäre
im wesentlichen stellt das ssl-protokoll sicher, dass folgende parameter
eingehalten werden:
- schutz
der privatsphäre durch verschlüsselung
- durch
zertifikate bestätigte identität des annehmenden servers
- prüfung
der versendeten daten auf vollständigkeit und unversehrtheit
(nicht verändert)
in
der regel werden seiten im www durch das voranstellen von http://
aufgerufen. dieser vorgang bewirkt, dass das hypertext transfer
protocol (http) initiiert wird. bei einem download wird zumeist
ftp bemüht, also das file transfer protocol (ftp). für
ssl-verbindungen wird das https (wobei s für secure oder sicher
steht) protokoll aufgerufen. dies veranlasst den browser, vom angesprochenen
server ein zertifikat und seinen öffentlichen schlüssel abzufordern.
dieser schlüssel wird zusammen mit einer prüfsumme und einer id
an den browser zurückgemeldet. die angesprochenen zertifikate werden
von einigen wenigen zertifizierungsfirmen errechnet. eine dieser
firmen - wenngleich die bekannteste - ist verisign.
der
browser prüft anhand der übermittelten daten, ob er wirklich mit
dem server verbunden ist, der in der url angegeben ist. ist das
der fall, gibt der browser dem anwender eine entsprechende information,
meist in form eines grafischen symbols in der statusleiste, die
sich in der fusszeile der gängigen browser befindet. so schliesst
sich beim internet explorer ein bügelschloss, der netscape
navigator signalisiert eine sichere seite durch den intakten schlüssel.
beim sogenannten handshake verständigen sich die beiden rechner
auf einen symmetrischen schlüssel (session key). da diese absprache
in asymmetrischer verschlüsselung vollzogen wird, ist die sicherheit
gegeben. der browser schickt dem server vor dem beginn des eigentlichen
datenaustausches einige testnachrichten, die der server nur beantworten
kann, wenn es wirklich der server ist, der er zu sein vorgibt.
 
|